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Warum kommt es häufiger zu Problemen mit Motoren, die nicht laufen?

11.12.2024

Befindet sich der Motor in einem intermittierenden Betriebszustand mit häufigem Anlaufen, führt dies aufgrund des hohen Stroms während des Anlaufvorgangs zu einer starken Beeinträchtigung der Wicklung. Die Wicklung überhitzt und die Isolierung altert, wodurch die Zuverlässigkeit des Motors beeinträchtigt wird. Insbesondere bei Motoren, die direkt mit Netzfrequenz gestartet werden, ist das Problem schwerwiegender. Daher sollte der Isolationsgrad dieses Motortyps relativ hoch sein und im Allgemeinen nicht unter Klasse F liegen.

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Bei Betriebsbedingungen mit relativ kurzer Laufzeit und langer Ausfallzeit kann es zu Kondensation kommen. Das bedeutet, dass die Wicklung nach der Abkühlung von der hohen Betriebstemperatur aufgrund von Temperaturunterschieden, Schutz und Umgebungsfaktoren feucht wird. Wird der Motor unter diesen Bedingungen direkt gestartet, kann dies aufgrund mangelnder Isolationsleistung zum Ausfall der Motorwicklung führen. Insbesondere bei Hochspannungsmotoren kann das Problem schwerwiegender sein. Aus diesem Grund sind feuchtigkeitsbeständige Heizgeräte für Hochspannungsmotoren Standard. Anwender sollten vor dem Starten des Motors die notwendige Feuchtigkeit entfernen.

Bei Hochspannungs- und Hochleistungsmotoren muss aufgrund der besonderen Eigenschaften des Motorkörpers und des schweren Rotors bei der Platzierung des Motors regelmäßig ein Rotationsschutz durchgeführt werden, um nachteilige Auswirkungen auf das Lagersystem, d. h. eine Verformung der Lagersystemkomponenten aufgrund des Eigengewichts des Rotors, zu verhindern. Bei kontinuierlich rotierenden Motoren besteht dieses Problem nicht, solange der Betriebszustand des Lagers genau überwacht und entsprechende Wartungsarbeiten durchgeführt werden.

ABB-Äquivalent,Wechselstromgebläsemotor,explosionsgeschützter Wechselstrommotor