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Wie wählt man das Festlager im Motorlagersystem aus und passt es an?

15.08.2024

Bei der Auswahl des Festlagers des Motorlagerträgers (Motorfestlager) sind folgende Faktoren zu berücksichtigen: (1) die Anforderungen an die Präzisionssteuerung der angetriebenen Maschine; (2) die Art der vom Motor angetriebenen Last; (3) das Lager oder die Lagerkombination muss einer bestimmten Axialkraft standhalten können. Aufgrund der drei oben genannten Konstruktionsfaktoren werden Rillenkugellager häufiger als erste Wahl für das Festlager des Motors in kleinen undmittelgroße Motoren.

Titelbild

Rillenkugellager sind die am häufigsten verwendeten Wälzlager. Durch den Einsatz von Rillenkugellagern ist die Motorlagerkonstruktion sehr einfach und wartungsfreundlich. Rillenkugellager werden hauptsächlich zur Aufnahme radialer Lasten eingesetzt. Bei vergrößertem Radialspiel weisen sie jedoch die Eigenschaften von Schrägkugellagern auf und können kombinierte radiale und axiale Lasten aufnehmen. Bei hohen Drehzahlen, für die Axialkugellager ungeeignet sind, können sie auch zur Aufnahme rein axialer Lasten eingesetzt werden. Im Vergleich zu anderen Lagertypen mit den gleichen Spezifikationen und Abmessungen wie Rillenkugellager bietet dieser Lagertyp die Vorteile eines niedrigen Reibungskoeffizienten und einer hohen Grenzdrehzahl. Nachteile sind jedoch, dass er nicht stoßfest und nicht für hohe Lasten geeignet ist.

Nach der Montage des Rillenkugellagers auf der Welle kann die radiale Passung der Welle bzw. des Gehäuses in beiden Richtungen innerhalb des Axialspielbereichs des Lagers begrenzt werden. In radialer Richtung bilden Lager und Welle eine Presspassung, während Lager und Lagerkammer bzw. Gehäuse des Lagerdeckels eine kleine Presspassung bilden. Ziel der Wahl dieser Passung ist es, sicherzustellen, dass das Betriebsspiel des Lagers während des Motorbetriebs null oder leicht negativ ist, um die Betriebsleistung des Lagers zu verbessern. In axialer Richtung sollte die axiale Passung des Festlagers und der zugehörigen Teile unter Berücksichtigung der spezifischen Bedingungen des Loslagersystems bestimmt werden. Der Innenring des Lagers wird durch die Lagerpositionsbegrenzungsstufe (Schulter) an der Welle und den Lagerhaltering begrenzt, während der Außenring des Lagers durch die Passungstoleranz von Lager und Lagerkammer, die Anschlaghöhe des Innen- und Außendeckels sowie die Länge der Lagerkammer bestimmt wird.

(1) Wenn für das schwimmende Ende ein trennbares Lager mit Innen- und Außenringen ausgewählt wird, sind die Außenringe der Lager an beiden Enden ohne axiales Spiel aufeinander abgestimmt.

(2) Wenn für das schwimmende Ende ein nicht trennbares Lager ausgewählt wird, bleibt zwischen dem Außenring des Lagers und dem Anschlag des Lagerdeckels ein gewisser axialer Abstand, und die Passung zwischen dem Außenring und der Lagerkammer sollte nicht zu eng sein.

(3) Wenn der Motor kein klares Positionierungsende und kein schwimmendes Ende hat, werden im Allgemeinen an beiden Enden Rillenkugellager verwendet, und die Passungsbeziehung besteht darin, dass der Außenring des begrenzten Lagers mit der Innenabdeckung verriegelt ist und in axialer Richtung ein Spalt zwischen dem Außenring und der Außenabdeckung besteht; oder der Außenring der Lager an beiden Enden ist so aufeinander abgestimmt, dass zwischen dem Außenring des Lagers und der Lagerabdeckung kein axiales Spiel besteht, und in axialer Richtung ein Spalt zwischen dem Außenring und der Innenabdeckung besteht.

Die oben genannten Übereinstimmungsbeziehungen sind allesamt theoretisch analysierte, relativ sinnvolle Beziehungen. Die tatsächliche Lagerkonfiguration sollte den Betriebsbedingungen des Motors entsprechen, einschließlich spezifischer Parameter wie Spiel, Wärmebeständigkeit, Präzision usw. bei der Auswahl des Motorlagers sowie der radialen Übereinstimmung zwischen Lager und Lagerkammer.

Es ist zu beachten, dass die obige Analyse nur fürhorizontal eingebaute Motoren, während bei vertikal eingebauten Motoren sowohl an die Lagerauswahl als auch an die zugehörigen Lagerpaarungen besondere Anforderungen gestellt werden.