Die Merkmale von Motorprodukten sind die relative Stillstandszeit des Stators und die relative Bewegung des Rotors während des Betriebs. Normalerweise nutzen wir die relativ stillstehenden Teile als Ein- oder Ausgang der Stromversorgung. Bei Motorprodukten erfolgt die Stromversorgung über den Stator; bei Generatoren wird die Leistung ebenfalls über den Stator abgegeben. Warum also nicht die Stromversorgung an den Rotor des Motors anschließen?

Betrachten wir zunächst den Wickelläufermotor. Der Rotor des Motors ist mit elektromagnetischem Draht umwickelt. Die Verarbeitung und Befestigung der Rotorwicklung ist bei diesem Motortyp sehr wichtig. Einerseits müssen die negativen Auswirkungen der Fliehkraft auf die Wicklung während des Rotorbetriebs und andererseits die negativen Auswirkungen von Vibrationen auf die Wicklungsisolation während der Rotorbewegung berücksichtigt werden. Wickelläufermotoren sind daher in der Regel mehrpolige Motoren mit niedriger Drehzahl. Motoren mit vier Polen und höheren Drehzahlen sind für Wickelläufermotoren ungeeignet. Ein typischer Fehler bei Wickelläufermotoren ist das sogenannte „Dumping“. Das heißt, das Wicklungsende des Rotors wird stark verformt oder sogar verbrannt, wenn der Motor mit einer Drehzahl läuft, die die Nenndrehzahl überschreitet. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass die Wicklung des Motors im Stillstand am Stator montiert wird, um die Qualitätsstabilität zu gewährleisten.
Aus elektrischer Sicht muss die Stromversorgung, wenn sie mit dem beweglichen Rotor verbunden wird, indirekt über eine Schleifringstruktur verbunden werden. Dies ist einerseits strukturell komplex, andererseits ist die Zuverlässigkeit der Verbindung sehr wichtig. Daher wird bei der Stromversorgung von Motorprodukten vorzugsweise ein feststehender Stator verwendet, der auch als Primärkomponente des Motors bezeichnet werden kann, und versucht, eine Verbindung mit dem beweglichen Rotor zu vermeiden. Gemäß den oben genannten Prinzipien ist der rotierende Teil, unabhängig davon, ob es sich um einen Innen- oder Außenrotormotor handelt, grundsätzlich die Sekundärkomponente des Motors.
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