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Warum werden Schutzanweisungen nicht ausgeführt, wenn ein Problem mit der Wicklung vorliegt?

09.08.2024

Die meisten Motoranwendungen sind mit Überlasthaltevorrichtungen ausgestattet, d. h., wenn der Motorstrom aufgrund einer Überlastung den eingestellten Wert überschreitet, wird die Halteanweisung ausgeführt, um einen Schutz zu implementieren.

Wenn der Motor mechanisch blockiert ist oder elektrische Fehler wie Erdungsfehler, Phasenfehler oder Windungsfehler vorliegen, wird die Schutzanweisung aufgrund des Stromanstiegs ebenfalls wirksam. Wenn der Strom jedoch nicht den Schutzsollwert erreicht hat, führt das Schutzgerät die entsprechende Anweisung nicht aus.

Insbesondere bei elektrischen Fehlern in der Wicklung äußert sich dies aufgrund unterschiedlicher Fehlerzustände zunächst in einem Stromungleichgewicht. In einigen Fällen, in denen der Fehler nicht schwerwiegend ist, kann der Motor mit leichtem Stromungleichgewicht weiterlaufen, bis ein ernsthaftes Problem auftritt. Daher ist nach einem elektrischen Fehler in der Motorwicklung der Strom in unterschiedlichem Ausmaß unausgeglichen, und der Strom einer bestimmten Phase steigt an. Der Anstieg hängt jedoch vom Grad des Fehlers ab und löst nicht unbedingt die Motorschutzeinrichtung aus. Wenn sich der Fehler qualitativ stark verändert, explodiert die Wicklung sofort, und der Motor befindet sich in einem Zustand der Unterbrechung, die Stromversorgung wird jedoch möglicherweise nicht unterbrochen.

Bei der Stromeinstellung des Überlastschutzes gilt: Wenn die Einstellung zu klein ist, wird bei einer leichten Überlastung ein Schutz ausgeführt, der den normalen Betrieb beeinträchtigt. Wenn die Einstellung zu groß ist, spielt sie keine Schutzfunktion. Einige Schutzgeräte können nicht nur bei großem Strom Maßnahmen ergreifen, sondern auch einen Schutz bei Problemen mit übermäßiger Ungleichmäßigkeit implementieren.