Wenn Sie die Möglichkeit hatten, an Motorentests teilzunehmen, verfügen Sie möglicherweise über ein tieferes Verständnis der Frequenzumwandlungstechnologie. Insbesondere diejenigen, die Erfahrung mit alten Testgeräten haben, können die Vorteile der Frequenzumwandlungstechnologie besser spüren.
Ob Motorprüfung oder Typprüfung – der Motorstartvorgang wird praxisnah dargestellt. Insbesondere bei hoher Motorleistung und geringer Netzkapazität gestaltet sich der Leerlaufstart des Motors sehr schwierig. Der Testablauf ist wie folgt, und auch die Inbetriebnahme des Motors kann man sich vorstellen.
Der Blockiertest stellt sicher, dass sich der Motorrotor im Stillstand befindet. Er dient zur Prüfung der Anlauf- und Überlasteigenschaften des Motors. Bei Industriefrequenzmotoren ist der Anlauf immer ein sehr kritischer Faktor, insbesondere in besonderen Fällen. Aufgrund von Faktoren wie Arbeitsbedingungen oder Leistungseinschränkungen der Geräte gibt es oft nur eine Industriefrequenzstromversorgung, und selbstverständlich werden Industriefrequenzmotoren ausgewählt.
Viele Motorenhersteller, insbesondere solche mit neuen oder verbesserten Testgeräten, setzen auf frequenzgeregelte Stromversorgungen, wodurch das Problem des Motorstarts vollständig gelöst ist. Der Motorstart bringt jedoch auch Nachteile mit sich, d. h. Leistungsschwächen können nicht vollständig erkannt werden. Eine Charge von Motoren mit zwei Drehzahlen zeigte beim Herstellertest keine Auffälligkeiten, konnte aber bei einer bestimmten Drehzahl nicht starten. Eine genauere Untersuchung ergab, dass das Startverhalten des Motors nur bei einer Drehzahl geprüft wurde und bei einer anderen Drehzahl kein unzureichendes Startverhalten festgestellt wurde. Im praktischen Einsatz startete der Motor jedoch bei der entsprechenden Drehzahl, zeigte aber eine relativ schlechte Startleistung. Tatsächlich lässt sich der Motor mit frequenzgeregelter Stromversorgung sehr leicht starten, weshalb er beim Test zwar startet, bei Betrieb mit Netzfrequenz jedoch Probleme aufweisen kann.
Hocheffiziente Motoren sind das Ergebnis nationaler politischer Vorgaben. Die hohen Effizienzanforderungen an die Basismotoren zwingen verschiedene Hersteller zu technischen Verbesserungen, was natürlich mit erhöhten Materialinvestitionen verbunden sein kann.
Beim Starten eines Industriefrequenzmotors mit voller Spannung beträgt der Anlaufstrom aufgrund des benötigten Anlaufdrehmoments das 5- bis 7-fache des Nennstroms. Dies führt zu Stromverschwendung und erheblichen Schäden am Stromnetz. Durch den Einsatz eines Frequenzumrichters werden die Auswirkungen des Anlaufstroms auf das Stromnetz reduziert, Stromkosten gespart und der Einfluss der Anlaufträgheit auf die Drehzahl des Geräts verringert, was die Lebensdauer des Geräts verlängert. Dies wirkt sich positiv auf das Stromnetz, den Motor und das gezogene Gerät aus. Die Auswirkungen der Frequenzumrichtertechnologie auf den Motorstart sind offensichtlich, jedoch gibt es auch einige ungünstige Faktoren bei der Verwendung von Frequenzumrichtermotoren. Beispielsweise wirken sich die vom Wechselrichter erzeugten nicht sinusförmigen Wellen stärker auf die Zuverlässigkeit des Motors aus und können Wellenströme erzeugen. Insbesondere bei Motoren mit höherer Leistung und höherer Nennspannung ist dieses Problem gravierender. Um Wellenstromprobleme zu vermeiden, sind die Auswahl des Motorwicklungsmaterials und die erforderlichen Maßnahmen zur Wellenstromvermeidung unerlässlich.
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