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Warum ist die Wahrscheinlichkeit, dass Motoren durchbrennen, heute höher als früher?

05.08.2024
  1. Warum ist die Wahrscheinlichkeit, dass Motoren durchbrennen, heute höher als früher?

Aufgrund der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Isolationstechnologie erfordert die Konstruktion von Motoren sowohl eine höhere Leistung als auch ein geringeres Volumen. Dadurch sinkt die Wärmekapazität neuer Motoren immer weiter und die Überlastfähigkeit nimmt ab. Die zunehmende Automatisierung der Produktion erfordert zudem häufigen Betrieb in verschiedenen Betriebsarten wie häufigem Anfahren, Bremsen, Vorwärts- und Rückwärtslauf sowie variabler Last. Dies stellt höhere Anforderungen an Motorschutzeinrichtungen. Motoren haben zudem ein breiteres Anwendungsspektrum und arbeiten oft in extrem rauen Umgebungen wie Feuchtigkeit, hohen Temperaturen, Staub, Korrosion usw. Hinzu kommen Unregelmäßigkeiten bei der Motorreparatur und Versäumnisse im Gerätemanagement. All dies führt dazu, dass heutige Motoren anfälliger für Schäden sind als früher.

 

  1. Warum ist die Schutzwirkung herkömmlicher Schutzvorrichtungen nicht optimal?

Herkömmliche Motorschutzvorrichtungen bestehen hauptsächlich aus Sicherungen und Thermorelais. Sicherungen sind die ältesten und einfachsten Schutzvorrichtungen. Tatsächlich werden Sicherungen hauptsächlich zum Schutz von Stromversorgungsleitungen und zur Reduzierung der Fehlerausweitung bei Kurzschlüssen eingesetzt.

Es ist unwissenschaftlich zu glauben, dass die Sicherung den Motor vor Kurzschluss oder Überlastung schützen kann, und die Sicherung entsprechend dem Nennstrom statt dem Anlaufstrom des Motors auszuwählen. Es ist jedoch wahrscheinlicher, dass der Motor durch einen Phasenausfall beschädigt wird.

Thermorelais sind die am häufigsten eingesetzten Motorüberlastschutzeinrichtungen. Thermorelais haben jedoch nur eine Funktion: geringe Empfindlichkeit, hohe Fehlerraten und geringe Stabilität, was die meisten Elektriker bereits erkannt haben. All diese Mängel machen den Motorschutz unzuverlässig. Dies ist tatsächlich der Fall; obwohl viele Geräte mit Thermorelais ausgestattet sind, kommt es immer noch häufig zu Motorschäden, die die normale Produktion beeinträchtigen.

 

  1. Idealer Motorschutz?

Der ideale Motorschutz ist nicht der mit den meisten Funktionen oder der fortschrittlichsten, sondern der praktischste. Was ist also praktisch? Zweckmäßigkeit sollte die Elemente Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit, Komfort usw. erfüllen und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Was ist also zuverlässig?

Die Zuverlässigkeit muss in erster Linie der Zuverlässigkeit der Funktion entsprechen. So müssen beispielsweise Überstrom- und Phasenausfallfunktionen in der Lage sein, bei Überstrom und Phasenausfall in verschiedenen Situationen, Prozessen und Methoden zuverlässig zu funktionieren.

Zweitens muss die Zuverlässigkeit des Schutzes selbst (da der Schutz andere schützen soll, muss er eine hohe Zuverlässigkeit aufweisen) Anpassungsfähigkeit, Stabilität und Langlebigkeit an verschiedene raue Umgebungen gewährleisten. Wirtschaftlichkeit: Fortschrittliches Design, sinnvolle Konstruktion, professionelle Großserienproduktion senken die Produktkosten und bieten den Anwendern einen hohen wirtschaftlichen Nutzen. Komfort: Installation, Bedienung, Einstellung, Verdrahtung usw. müssen mindestens denen von Thermorelais entsprechen und so einfach und komfortabel wie möglich sein. Genau aus diesem Grund fordern Experten schon lange, zur Vereinfachung elektronischer Motorschutzgeräte ein Design ohne Versorgungstransformator (passiv) zu entwickeln und zu verwenden und Halbleiter (z. B. Thyristoren) anstelle von elektromagnetischen Aktoren mit Kontakten zu verwenden. Auf diese Weise lassen sich Schutzgeräte mit möglichst wenigen Komponenten herstellen. Aktive Schutzgeräte bringen bekanntlich unzuverlässige Eigenschaften mit sich. Die eine benötigt Betriebsspannung für den Normalbetrieb, die andere verliert bei Phasenausfall Betriebsspannung. Dieser Widerspruch ist unlösbar.